Das neue Jahr 2021 stellt uns vor heftigen Herausforderungen.

Kinder dürfen nicht in die Schule gehen und lernen. Sie sitzen zuhause und versuchen die vielen Aufgaben die die Pädagogen ihnen zukommen lassen zu bewältigen. Viele Eltern gehen arbeiten und haben kaum Zeit ihren Kindern zu helfen oder sitzen am Abend noch lange und erklären ihrem Kind die Aufgaben. Natürlich gibt es Videokonferenzen und Webinare und wer was das Internet und die Technik alles möglich macht.

Aber wir müssen uns trotzdem fragen ist das noch kindgerecht? Lernen die Kinder und Jugendlichen noch am Leben und an der Wirklichkeit oder ist es nur ein Versuch dranzubleiben?



Was macht den Unterricht in der Schule lebendiger?

Schon das soziale Umfeld, es gibt in den Klassen viele Kinder die das Gleiche oder Ähnliches lernen. Man hat Fragen die direkt beantwortet werden, oder man hört was andere Kinder sagen und fragen, man lernt an den Fehlern der Anderen. Die Pausen sind rhythmisch man geht mit den Altersgenossen raus und lacht gemeinsam oder lernt noch schnell etwas oder man wundert sich auch gemeinsam über das Gehörte im Unterricht. Es bleiben Kinder und sie sind nicht nur auf den Computer angewiesen.



Jetzt müssen wir uns fragen wie viel Lebenswirklichkeit erlernen sie noch? Gibt es die Möglichkeit noch direkte Erfahrungen zu machen, etwas selbst zu experimentieren was man wirklich glauben kann? Ist die linke Gehirnhälfte der Kinder immer beim Lernen beteiligt? Oder wird stupide abgearbeitet in der Hoffnung dass man den Faden nicht verliert?

Aus unserer Erfahrung heraus ist jetzt besonders wichtig die Kinder und Jugendlichen mit dem direkten Leben in Kontakt zu bringen. Am Leben lernen. Sie müssen in die Natur gehen, in die Stadt zum Einkaufen zum Bäcker und dann selbst etwas tolles kochen oder sauber machen, wenn Schnee liegt den Schnee selbst vor dem Haus wegräumen, oder eine Schneehöhle bauen. An diesen Arbeiten kann man auch sehr viel lernen, all die Aufgaben aus der Schule erledigen, man kann rechnen dabei hinterher einen Aufsatz schreiben und man kann englisch dabei sprechen und die Dinge benennen. Aber es ist das reale Leben und all die Arbeiten und Erlebnisse kann man glauben, weil sie durch die eigenen Hände und Sinne gegangen sind.



Versuchen wir Erwachsene ob nun Eltern oder Lehrer/Pädagogen das Kind zu sehen und unsere Aufgaben so zu überlegen, dass die Kinder viel am Leben lernen können und diese Erfahrungen in unseren Aufgaben sich wieder spiegeln. Manche Kinder haben auch eine andere Aufgabe gelöst die gar nicht auf gewesen ist, auch das ist toll. Oder man fragt die Kinder wie sie dieses oder jenes Problem lösen würden.

So wie wir Erwachsenen das erste Mal eine solche Situation vor uns haben geht es den Kinder auch, also heißt es kreativ werden und sich umstellen, differenzieren und neue Wege für die Kinder und das Lernen finden.

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